7. September 2021

Neue Bewerbungsrunde für Fellowships am MIP.labor, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftskommunikation

Berlin/Heidelberg. Bis zum 15. Oktober können sich Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten sowie andere Medienschaffende um ein attraktives Fellowship am MIP.labor bewerben. Die Ideenwerkstatt für Wissenschaftskommunikation zu Mathematik, Informatik und Physik ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt und wird durch die Klaus Tschira Stiftung gefördert.

 

Das MIP.labor gewährt seinen Fellows Freiraum und Ressourcen, sich intensiv mit Themen aus dem Bereich Mathematik, Informatik und Physik auseinanderzusetzen, die als besonders komplex gelten und daher in der Berichterstattung oft kaum Beachtung finden. Die jährlich bis zu zehn Fellows haben jeweils sechs Monate Zeit, um sich in ein selbst gewähltes Thema einzuarbeiten und je ein innovatives Medienformat zu entwickeln.

 

Journalistinnen und Journalisten sowie andere Medienschaffende, die an dem Programm teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 15.10.2021 für ein sechs Monate umfassendes Fellowship bewerben. Die Auswahl über die Vergabe trifft der Beirat des MIP.labor. Weitere Informationen auf www.miplabor.de

 

Unter den ersten vier Fellows am MIP.labor ist die Physikerin und Philosophin Johanna Michaels. Sie widmet sich intensiv der Recherche zu dem Thema „Raumwahrnehmung". Gemeinsam mit einem Softwarespezialisten testet sie erste Visualisierungen in einer Virtual-Reality-Umgebung. Mit Christoph Drösser konnte das MIP.labor einen Mathematiker und Wissenschaftsjournalisten als Fellow gewinnen. In seiner Zeit am MIP.labor wird er der Frage nach Fairness in Anwendungen von künstlicher Intelligenz nachgehen. Fellow Reinhart Brüning ist promovierter Philosoph und Physiker. Der freie Journalist wird sich dem Thema Blockchain widmen; er geht auf die Grundlagen dieser Technologie ein und auf die vielfältigen Anwendungen. Der vierte MIP.labor-Fellow Rüdiger Braun ist Biologe und Wissenschaftsjournalist. Er möchte das Thema „Rhythmus“ mit Methoden der Mathematik und der Computeranimation interaktiv erfahrbar machen.

 

Damit die Journalistinnen und Journalisten sich gut in ihre Themen einarbeiten können, bekommen sie Unterstützung von Tandempartnerinnen und -partnern aus der Wissenschaft. Außerdem steht ihnen am MIP.labor ein Team mit praktischer Expertise in Softwareentwicklung, Graphik, Bewegtbild und Wissenschaftsredaktion zur Seite und begleitet die Formatentwicklung. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf der kreativen Auseinandersetzung mit den komplexen wissenschaftlichen Inhalten.

 

 

Kontakt Kommunikation

 

Pressestelle der Freien Universität Berlin

Carsten Wette

E-Mail: carsten.wette@fu-berlin.de

Telefon: 030 / 838-73189

 

Kommunikation Klaus Tschira Stiftung

Renate Ries

E-Mail: renate.ries@klaus-tschira-stiftung.de

Telefon: 06221 / 533 102

 

Kontakt MIP.labor

Dr. Anna Maria Hartkopf

E-Mail: hartkopf@miplabor.de

Telefon: 030 / 838 -61891

www.miplabor.de

 

 

Zum Hintergrund:

 

Die Freie Universität Berlin im Südwesten der Hauptstadt ist eine junge, dynamische und international ausgerichtete Spitzenuniversität. Sie wurde in allen drei Runden des Exzellenzwettbewerbs des Bundes und der Länder mit dem Titel einer Exzellenzuniversität ausgezeichnet; zuletzt im Verbund mit den beiden anderen großen Berliner Universitäten und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. An der Hochschule forschen und lehren 470 Professorinnen und Professoren in einem breiten Spektrum an Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Natur- und Lebenswissenschaften. Gegründet wurde die Hochschule 1948 von Studierenden und Professoren als freiheitliche Antwort auf die Verfolgung systemkritischer Studenten an der Universität Unter den Linden im damaligen sowjetischen Sektor der geteilten Stadt. Die Freie Universität ist nach Zahlen der Alexander von Humboldt-Stiftung und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes hierzulande beliebtester Ort für Spitzenforscherinnen und -forscher und für Studierende aus dem Ausland. Von dort kommt ein Fünftel der etwa 30.000 Studierenden und ein Drittel der 4.000 Doktoranden.

 

Das MIP.labor ist eine Ideen­werkstatt für Wissenschafts­kommunikation zu Mathematik, Informatik und Physik. Das Projekt ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt und wird durch die Klaus Tschira Stiftung gefördert. Ziel ist die Entwicklung von neuen Medienformaten, um komplexe Sachverhalte anschaulich zu machen. Wissenschafts­journalist*innen und andere Medien­schaffende können sich für ein attraktives Fellowship­-Programm bewerben. Dies stärkt den  Wissenschafts­journalismus und damit die gesell­schaftliche Auseinander­setzung mit Mathematik, Informatik und Physik. Weitere Informationen unter: www.miplabor.de

 

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de